Thüringer Verordnung

zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich

 

§ 15

 

Versetzungen und Wiederholungen in den allgemeinbildenden Schulen

 

(1) Abweichend von § 50 Abs. 2 Satz 2 und 3, § 51 Abs. 1 Satz 2 sowie § 147a Abs.3 ThürSchulO rücken die Schüler der Klassenstufen 4, 6 und 8 in die nächsthöhere Klassenstufe auf. Abweichend von § 60 Abs. 7 Satz 1 ThürSchulO enthalten diese Zeugnisse keinen Versetzungsvermerk.

 

(2) Abweichend von § 49 Abs.2 Satz 1 und 3 ThürSchulG und § 55 Abs.4 Satz 1 und 3 ThürSchulO können Schüler auf Antrag der Eltern, der spätestens eine Woche nach Ausgabe des Zeugnisses zum Schuljahr zu stellen ist, die zuletzt besuchte Klassenstufe wiederholen, auch wenn diese bereits wiederholt wurde. Diese freiwillige Wiederholung wird nicht auf die maximale Wiederholungsmöglichkeit angerechnet. Satz 1 gilt nicht für Abschlussklassen. (9 und 10)

 

Achter Abschnitt

Abweichende Regelungen

zum Gespräch zur Lernentwicklung und zu Bemerkungen zur Lernentwicklung

§17

Gespräch zur Lernentwicklung

 

Abweichend von § 59a ThürSchul0 findet ein Gespräch zur Lernentwicklung nur statt, soweit dies durch die Schule räumlich und personell leistbar ist.

 §18

Bemerkungen zur Lernentwicklung

 

Abweichend von § 60a ThürSchul0 erhalten Schüler die Bemerkungen zur Lernentwicklung neben dem Zeugnis nur, soweit dies durch die Schule personell leistbar ist.

 Neunter Abschnitt

Schlussbestimmungen

 §19

Gleichstellungsbestimmung

 

Status- und Funktionsbezeichnungen in dieser Verordnung gelten für alle Geschlechter.

 

§20

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

 

(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 17. Mai 2020 in Kraft.

 

(2) Die §§ 2 bis 13 und 15 bis 18 treten mit Ablauf des 31. Dezember 2020 außer Kraft. Im Übrigen tritt diese Verordnung mit Ablauf des 31. Juli 2021 außer Kraft.

 

Erfurt, den 16. Mai 2020

 

Der Minister für Bildung,

Jugend und Sport

 

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